Kälte lässt Besucher früher gehen

Bilanz zum Markt der Möglichkeiten 2013

„Alles in allem bin ich zufrieden“, zieht Ingeborg Kude eine erste Bilanz zum Markt der Möglichkeiten. Angesichts der Witterung sei die Besucherresonanz noch gut gewesen. „Aufgrund der Kälte haben sich die Leute aber nicht so lange aufgehalten wie sonst“, sagt die Vorsitzende der Wirtschaftsvereinigung Einhausen (WVE). Während in früheren Jahren bei traumhaften Frühlingswetter auf den Bänken unter den Platanen kaum noch ein Plätzchen zu finden war, herrschte diesmal ein stetiges Kommen und Gehen. Dass insgesamt dennoch zahlreiche Einhäuser und auswärtige Gäste den Markt der Möglichkeiten besuchten, lässt sich an der reichlich gefüllten Kuchentheke des Fördervereins der Grundschule ablesen. Die süßen Leckereien waren nämlich nach Angaben von Ingeborg Kude am Abend ratzeputz leergefuttert. Und auch bei den Auftritten des Einhäuser Sangestalents Vanessa Gebhardt, bei der Ranzenparade und bei den Vorführungen des Tennisclubs herrschte Trubel auf dem Platz vor dem Rathaus. Dann machten sich jedoch viele Besucher rasch auf den Weg, um sich beim Bummel durch die Geschäfte etwas aufzuwärmen.

Da hatten auch Kerwekönigin Anika Grüner und ihre Begleitdamen  wenig Chancen, wirklich alle Gäste des Festes um eine Spende für die diesjährige Hilfsaktion der WVE zu bitten. Gefördert wird diesmal das Mehrgenerationenprojekt der  evangelischen Kirchengemeinde Einhausen.  Zwar hatten die Mädels am Ende über 200 Euro in der Kasse. Das ist nach Angaben von Ingeborg Kude jedoch deutlich weniger als in den vergangenen Jahren. Dabei hatten sich die Kerwe-Hoheiten diesmal ganz besonders in Schale geworfen. Erstmals seit längerer Zeit und trotz der niedrigen Temperaturen präsentierten sie sich in ihren prächtigen Kleidern. „Das hat mich ganz besonders gefreut“, sagt die WVE-Vorsitzende.

Sehr gut gefallen habe ihr auch das Angebot des Tennisclubs. Obwohl der Markt der Möglichkeiten von der Konzeption nicht auf eine Beteiligung der Vereine ausgerichtet ist, habe das Aktionsprogramm der Racketsportler sehr gut gepasst. Auf dem Hallenbadvorplatz, aber in Sichtweite zum Festbereich, hatte der TCE ein Kleinfeld aufgebaut und lud insbesondere die jungen Besucher zum Mitmachen ein. Ein ausgebildeter Trainer gab Anleitungen bei den ersten Schlägen. Das war nach Einschätzung der WVE-Vorsitzenden gut durchdacht und eine Bereicherung für das Fest.

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