Ortsjubiläum fest im Blick

WVE bespricht bei Jahreshauptversammlung die 1250-Jahr-Feier im Jahr 2018

Bei der Wirtschaftsvereinigung Einhausen (WVE)  hat man die 1250-Jahr-Feier der Gemeinde in 2018 bereits fest im Blick. „Es wird mehrere  tolle Festivitäten das ganze Jahr über geben“, berichtete Ingeborg Kude bei der Jahreshauptversammlung der örtlichen Gewerbetreibenden im Gasthaus Zum Engel. Die WVE-Vorsitzende  gehört selbst dem  von der Kommune ins Leben gerufenen Festkomitee an. Wie sich die WVE bei den Feierlichkeiten einbringen wird, steht noch nicht fest. Klar ist allerdings, dass man einen  für Anfang Mai 2018 geplanten Markt auf dem Juxplatz mit einem Verkaufsoffenen Sonntag begleiten wird. „Es wäre aber auch toll, wenn wir dort selbst mit einem Stand vertreten wären“, sagte Kude.

Mit Blick auf das ereignisreiche Jubiläumsjahr wird sich die WVE in 2017 weitgehend auf ihre Standard-Veranstaltungen beschränken. Im Sommer werden wieder Kinder zu einem Ferienspielevent eingeladen, an der Nachkerwe, 8. Oktober, werden die Einzelhändler wieder bei einem Verkaufsoffenen Sonntag von 13 bis 18 Uhr zum Shoppen einladen und natürlich beteiligt sich die WVE wieder am Weihnachtsmarkt auf dem Juxplatz am 16. und 17. Dezember.

Kurz vor der Fertigstellung befindet sich derzeit ein Relaunch der WVE-Homepage. Die jetzt auch für den mobilen Zugriff optimierte Webseite wird künftig unter anderem eine interaktive Karte bieten, auf der sich die Mitgliedsbetriebe der WVE leicht finden lassen.

In Arbeit ist zudem eine neue WVE-Broschüre, in der neben den Mitgliedern der Wirtschaftsvereinigung ausdrücklich auch andere Gewerbetreibende aus der Weschnitzgemeinde werben dürfen. Eine erste Designvorlage konnte Ingeborg Kude bei der Jahreshauptversammlung den Mitgliedern zur Ansicht vorlegen. „Ich find’s klasse“, sagte die Vorsitzende. Aus der Versammlung kam jedoch die Anregung, innerhalb der Broschüre deutlich zu machen, welche werbenden Unternehmen der WVE angehören und welche nicht.

In ihrem Jahresrückblick erinnerte Ingeborg Kude noch einmal an den „Markt der Möglichkeiten“ genannten Verkaufsoffenen Sonntag, der 2016 und 2017 jeweils parallel zum Frühjahrsfest des Turnvereins veranstaltet wurde. Bei beiden Veranstaltungen wurden von der Kerwekönigin und ihren Begleitdamen schicke Bändchen für den guten Zweck verkauft. Der Reinerlös in Höhe von 500 Euro (2016) und 470 Euro (2017) geht nach Angaben von Ingeborg Kude an das Kinderhospiz Bärenherz.

Weitere Aktivitäten waren die Ferienspielaktion mit 43 beteiligten Kindern, das Kindertheater, der Verkaufsoffene Sonntag zur Nachkerwe und der Weihnachtsmarkt. Bestens besucht war zudem der Fachvortrag zur Zukunft des Einzelhandels mit IHK-Vizepräsidentin Tatjana Steinbrenner, Bürgermeister Helmut Glanzner und IHK-Geschäftsbereichsleiter Martin Proba. „Im Bürgerhaus waren fast alle Stühle besetzt“, freute sich Ingeborg Kude bei der Jahreshauptversammlung noch einmal über die große Resonanz.

Rechner Robert Barth musste den Mitgliedern von einem leichten Defizit im vergangenen Geschäftsjahr berichten, das in erster Linie auf Veranstaltungskosten und Werbemaßnahmen zurückzuführen sei. Insgesamt stehe die WVE jedoch wirtschaftlich äußerst gesund da. Einstimmig wurde der Vorstand entlastet. Wahlen standen in diesem Jahr nicht an.

Ingo Bettels sprach der WVE in seiner Eigenschaft als Vorsitzender der Gemeindevertretung seinen Dank für die geleistete Arbeit aus und wies auf einige Entwicklungen des Ortes hin, die auch die Gewerbetreibenden in den kommenden Monaten beschäftigen werden. So etwa die Großbaustelle beim Neubau der Mehrzweckhalle. Dass die neue gute Stube der Gemeinde nicht wie zunächst geplant zum Jubiläum zur Verfügung stehen wird, bedauerte er. Die Verzögerung beim Zeitplan habe jedoch nicht die Kommune, sondern der Kreis Bergstraße als Bauherr zu verantworten. Auch die Ansiedlung des neuen Vollversorger-Supermarktes an der Waldstraße sei für den Ort wichtig. Derzeit gehe man bei der Gemeinde von einer Eröffnung im Dezember aus.  Bemüht sei man im Rathaus, die  bestehenden Leerstände im Einzelhandel zu beseitigen. Ein weiteres wichtiges Thema sei die Umgestaltung der Ortsmitte. „ Bei der Diskussion dazu  wollen wir die Vereine und die Bevölkerung beteiligen“, betonte Bettels. kel

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